Mental Blog

Performancetraining für alle, die ihr volles Potential ausschöpfen möchten

  Wöchentlich alle 14 Tage alle 4 Wochen Einmalig
Preis 720,- Euro 400,- Euro 220,- Euro 90,- Euro
(Gesamt)-Dauer 12 Wochen (1 TE/Woche) 12 Wochen 12 Wochen -
Kündigung Monatlich nach 12 Wochen      
Testing (Sportartspezifisch) ja ja nein nein
Pläne (Trainingsplanung) ja ja ja nein
Check (monatliche Anpassung) ja nein nein nein
Zugriff auf Netzwerk ja ja nein nein
Athletik u. Mentalcoaching ja ja nein nein

Visualisierung - ERFOLG entsteht im Kopf

Ich schlage nie einen Ball,selbst nicht beim Training,ohne ein sehr scharfes und klares BIld von dem Schlag in meinem Kopf zu haben.

Erst sehe den Ball an gewünschten Landeort, dann wechselt die Szene schnell und ich sehe den Ball,wie er dorthin fliegt,dann wird ausgeblendet und die nächste Szene zeigt mir,wie ich den Schwung ausführe,der die vorausgegangen Bilder in die Wirklichkeit umsetzt. Jack Nicklaus / Golf Pro

  • Das Gehirn ist bestrebt,möglichst präzise zu arbeiten und anpassungsfähig für neue Herausforderungen zu sein.
  • Es dauert ca.10.000 Stunden um eine Bewegung perfekt zu beherrschen.
  • Die Vorstellung einer Bewegung hilft auch bei Verletzungen.
  • Die Kombination aus Vorstellung und körperlichem Training ist am effektivsten.

1. Aufgaben des Visualtrainings

  • Optimierugn der Bewegungsvorstellung
  • Motivation durch Abrufen eines Erfolgserlebnisses,Moment of Excellence
  • Psychoregulation durc hAbrufen von Ruhebildern

2. Untersuchung der Gehirnaktivität beim Visualisieren

Vences Dabaya (Leichtgewichtsweltmeister im Gewichtheben) wurden 2015 seine Gehirnströme im Labor gemessen.

In der 1.Phase der Visualisierungsarbeit ging die Gehinraktivität zunächst stark zurück.Er sorgte im ersten Step für die Beruhigung der Gedanken. Der wichtigste Schritt, um sich auf die bevorstehende Handlung zu konzentrieren. Im Vergleich zu Freizeitsportlern lag dort der entscheidende Unterschied, die nach wie vor diffuse Gehirnaktivität. Die Gedanken waren nicht beruhigt. Damit nicht fokussiert auf die nachfolgende Bewegungsvorstellung.

In der 2.Phase,Dabaya stellt sich die eigentliche Bewegungsausführung vor.Gehirnmessungen ergaben,dass die sensomotorischen und visuellen Gehirn-
regionen aktiviert sind.Obwohl sich derSportler sich nicht bewegt hat,sind die Gehirnareale für die Ausführung und Kontrolle der Bewegung aktiv.
Mit HIlfe des Visualierens gelingt es dem Athleten,seine für die Bewegung nützlichen Neuronen aktiv zu stellen,ohne einen einzigen Muskel zu bewegen.Insbesondere bei schnellen und zielgenauen Bewegungen (Torschuss,Topspin).
 
3. Visualisierung im Ausdauersport
 
Es ist unmöglich zu 100% während eines Rennens fokussiert zu sein.Daher gilt es Knotenpunkte und Schlüsselstellen zu definieren.
Das können Abschnite sein,die einem schwer fallen oder wichtig sind. Als Beispiel km 35 beim Marathon,ab km 17km beim Halbmarathon, km 7-8 beim 10 Km Rennen oder langer Anstieg beim Crossrennen.Genauso wie die Startphase (meist zu schnell) oder der Endspurt.
Wichtig ist es hierbei, die roten Gedanken (es wird schwer), durch grüne Kurzkommandos / Handlungsempfehlungen zu ersetzen.
  • Berg runter - laufen lassen, Entspannung
  • Berg hoch   - Abdruck, Atmung und Armeinsatz
  • Endspurt     - Treten, Arme rein                       EIGENE SPRACHE

Wichtig ist, dass der Kopf eine Idee hat,wie sich die Bewegung anfühlt und aussieht. Hilfreich ist es hier bei Profis zuzuschauen.Gerade bei Profis sind die Handlungen automatisiert,durch Spiegelneuronen, die uns ermöglichen,Bewegungen nachzufühlen,ohne sie selbst auszuführen.

4. Visualisierung von positiven Vorstellungsbildern

Das Vergegenwertigen und Vorstellen von geistigen Bildern, das Programmieren von positiven Vorstellungsbildern.Durch positive Bilder,die Synapsen stärken, die für Zufriedenheit und Entspannung und Glück zuständig sind.

DIe WIrkung geschieht auf 4 Ebenen

Bild des Läufers           von DER BESTE-----------------------------KRAFTLOS

Emotionaler Zustand    GLÜCKSZUSTAND---------------------------TRAURIGKEIT

Energiezustand           HOCH----------------------------------------NIEDRIG

Leistungszustand         ENGAGIERT----------------------------------NICHT BEREIT

Das Visualisieren gelingt am besten im Zustand der Entpannung und Erwartungslosigkeit.Unterstützend fungiert die Dunkelheit.
Wichtig ist ,dass wir beim Visualisieren alle 5 Sinne ansprechen!
Beispiel der Hamburg Marathon - VAKOG SINNE
  • Visuell - Sehen (Farben,Gegenstände,Bilder, Details)

          Wie sieht es im Startblock (Zuschauer, andere Läufer, Häuser) aus? Wo stehe ich? Wo ist die erste Kurve?

  • Auditiv - Hören (Geräusche,Musik, Ansagen,Gespräche,eigene Musik)
  • Kinästhetisch - Fühlen (Gefühle, innere Anspannung,Spannungsgrad der Muskeln,Wind im Gesicht oder Sonne auf dem Oberschenkel)
  • Olfaktorisch - Riechen (Gerüche in der Luft, Massageöl,salzige Luft beim Segeln)
  • Gastrotorisch - Schmecken (Schweiss,kaltes Getränk)
Es gilt Bilder zu schaffen,wie man sich auf dem Treppchen sieht oder beim Zieleinlauf mit Bestzeit.Mit jubelnder Pose oder mit Medaille um den Hals.
Wie hat sich das letzte Rennen im FLow angefühlt oder welches Umfeld war beim letzten Erfolg dabei.?

Wie du das Visualisieren trainieren kannst, erlernst du im Training mit mir, Termine unter coach@running-athlete.com