Online-Trainingspläne

DEIN PROJEKT, DEINE MOTIVATION, DEIN ERFOLG!

  • Du willst Bestzeit laufen?
  • Du brennst mit aller Leidenschaft für dein Projekt?
  • Du weißt strukturiertes, planvolles Training zu schätzen?
  • Du bringst Motivation für hartes Training mit?
  • Du hast einen individuellen Masterplan für dein Ziel verdient?

Was erwarte ich von dir?

Ich brauche ein klares Ziel von dir , worauf wir uns vorbereiten!
Du bist bereit mit aller Hingabe das Training anzugehen.
Du stehst regelmäßig mit mir im Austausch.

DEIN Erfolg gibt es nur ausserhalb der Komfortzone!

BRONZE:Standarttrainingsplan für die Saisonhöhepunkte April / Mai und September / Oktober - 15,00 Euro mtl.

SILBER: individueller Trainingsplan für 2 Saisonhöhepunkte über Marathon / HM / 10 km - 20,00 Euro mtl.

GOLD: individuelle Trainingsplanung für deine Wettkampfsaison, Betreuung und regelmäßiges Testing - 25,00 Eruo mtl.

Leistungssport:
- Du trainierst mindestens 5 * die Woche?
- Du willst dich auf Meisterschaften vorbereiten?
- Du läufst die 10 km unter 43:00 (Frau) oder unter 40:30 (Mann) - coach@running-athlete.com - 15,00 Euro mtl.
 
BELASTUNGSMODELL
     
     
Bereich   Anpassung und Ziel
     
Zone 1   Regeneration und Kompensation
REKOM  
     
Zone 2   Steigerung der aeroben Ausdauer
AEROBE AUSDAUER  
     
Zone 3   Steigerung der anaeroben Schwelle
TEMPOTRAINING  
     
Zone 4   Steigerung der VO2max
AEROBE KAPAZITÄT  
     
Zone 5   Steigerung der maximalen Laktatbildungsrate
ANAEROBE KAPAZITÄT  
     
Zone 6   Steigerung der Laktattoleranz
ANAEROBES TRAINING  
     
Zone 7   Steigerung der nervalen Muskelkoordination
ZNS Training  

Und wofür das Ganze?

Du wirst das großartige Gefühl einer neuen Bestleistung auskosten.
Dein Name erscheint in der TOP 6 Bestenliste von Running Athlete.
Es gibt nichts Schöneres, als topfit an den Start zu gehen.
Erlebe den Dopamin Flow.

Wähle die höchste Wolke als Ziel.

Hier die Running Athlete Top 6 Bestenliste:

10 KM DAMEN
• Fenna Fröhlich 40:58
• Carina Nienhaus 41:51
• Sandra Mennigen 41:51
• Rahel Weiss    42:23
• Christine Brandt 42:25
• Katrin Trautwein 43:11

10 KM HERREN
• Dirk Peters 31:11
• Martin Rohde 35:39
• Marcel Weiss 35:44
• Jan Krieglstein 36:10
• Jost Glüsing 39:54
• Nils Arendt 40:00

HALBMARATHON DAMEN
• Carina Nienhaus 1:30:32
• Sandra Mennigen 1:32:03
• Kerstin Haberkorn 1:32:15
• Christine Brandt 1:37:48
• Antonia Arendt 1:38:48

 

HALBMARATHON HERREN
• Dirk Peters 1:10:55
• Martin Rohde 1:20:07
• Jan Krieglstein 1:20:20
• Nils Arendt 1:27:11
• Jens Kühl 1:34:17
• Nils Peplow 1:36:41




Race Team

Dich erwartet eine Leistungsexplosion

DU wünschst eine individuelle Trainingsbetreuung und
möchtest mit einer kleinen, motivierten Truppe trainieren?
  • Du trainierst mindestens 4 x die Woche?
  • Du läufst bei Wettkämpfen zwischen Distanzen von 5 KM bis Halbmarathon?
  • Du hast möchtest an Landesmeisterschaften teilnehmen?
  • Du möchtest von mir motiviert werden?
  • Du bist bereit, deine Grenzen nach oben zu verschieben?
Mittwoch 18.45 Falkenwiese
Samstag 2. Tempoeinheit nach Absprache

NEWS aktueller Stand Bestleistungen 2020 (12)

16.05.2020 Stockelsdorf

Am Samstag fand auf der Sportanlage die 2 Running Athleten Lübeck Challenge statt.In Rennen mit 4-5 Teilnehmern mit reichlich Abstand zum Läuferkollegen waren alle voller Enthusiasmus dabei. Ein frischer Wind und Sonnenschein bildeten den Rahmen. Am Ende sah  man viele kaputte und glückliche Gesichter,neben super neuen Bestzeiten.

Ergebnisse: Dirk 17:29,73 (Ü50 BZ),Bertan 18:52,04 (BZ),Andreas 19:32,51,Jan 19:41,32(BZ), Karsten 20:10 (Laufen in Lübeck),Christine 20:45,78,Alejandro 22:01,89 (BZ),Jens Peter 22:39,Michael 23:45,66 (BZ),Astrid 13:36,14 (LAC),Julia 13:48,53 (BZ),Anne 8:52 (2000)

Nächste Challenge findet am 13.06 über 5+10 km Straße statt.

RUNNING ATHLETE LÜBECK HALBMARATHON CHALLENGE SOMMER 2020

Vielen Dank für eure Rückmeldung und Respekt an alle.Wir sind insgesamt auf 1725 km gekom-

men.Damit beginnt unsere Reise und das Beste vorweg. Ich habe bei meiner Reiseplanung komplett

auf öffentliche Verkehrsmittel verzichtet.

Wir starten in Lübeck und laufen nach Wroclaw (Breslau in Polen – 625km). Breslau hat viele

Sehenswürdigkeiten und viele Laufveranstaltungen. Denn letzten Marathon gab es 2018. Unsere

nächste Etappe führt uns weiter nach Brno (Brünn/404km). Brno ist die 2 größte Stadt in Tschech-

ein.Wie steht es so schön geschrieben: 2 Reihe und 1 Wahl,Brno statt Prag.Der längste Laufevent

führt über 21,1 km.

Unsere 3 Etappe bringt uns nach Wien /Österreich (139km).Hier spare ich mir weitere Vorstellung-

en. Wir laufen bei unserer vierten Etappe weiter nach Bratislava (Slowakei/78 km).Die kleine Haupt

stadt,die allerdings viel zu bieten hat.Kleine verwinkelte Gassen und viele Strassencafes.Entlang der

Donau gibt es tolle laufstrecken und auch den Nationallauf Devin (erstmals 1921) sowie den Wings

for Life Run.

Weiter geht’s nach Keszthely / Ungarn und weiteren 202 km.Hier können wir uns am/im und auf dem Plattensee erholen. Schon geht’s weiter nach Kidrecevo / Slowenien (179km).Ein absoluter

Geheimtipp sowohl für sportliche Aktivitäten, als auch kulinarisch.Hier gibt es Natur- und Kultur-

erlebnisse.

Unsere letzte Etappe und Endziel im April ist ZAGREB in Kroatien.Sieben Länder und 1725 km sind wir jetzt gelaufen.

Ich bin gespannt ,wohin uns der Mai führt.

 

Liebe Grüße und lauft fleissig Kilometer, eure Reiseleiterin Anne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.04.2020 Lübeck / Hannover

#stayathome HAJ Hannover Marathon
 
Noch vor einem halben Jahr hätten wir alle gedacht, was soll das denn sein?! Doch mittlerweile boomt der # "stayathome" und VirtualRuns sind genauso selbstverständlich geworden, wie einst der wöchentliche Lauftreff. Nichts desto trotz hatte ich mir den HAJ Hannover Marathon natürlich anders vorgestellt. Ich hatte mich darauf gefreut, in die Stadt, in der ich die meiste Zeit meines Studiums verbracht hatte, zurückzukehren und hatte hart für das Ziel, den Halbmarathon in 1:31 zu finishen, trainiert. Und das Training lief gut! Ich war hochmotiviert und in Topform. Als die Absage des Laufs kam, stand für mich darum sofort fest, dass ich deswegen nicht aufhören würde zu trainieren. Ich wusste, dass die PB so greifbar war, wie nie zuvor und wollte diese laufen, ob mit oder ohne Publikum. Also suchte ich mir eine geeignete Strecke "athome" und ging am 26.04.2020 an meine imaginäre Startlinie und lief los. Das Wetter war perfekt... Sonne, 11 Grad und nur ein leichter Gegenwind. Trotzdem war ich mir bereits nach fünf Kilometern nicht mehr ganz sicher, ob die gesetzte Zielzeit machbar wäre. Die Pace simmte, fühlte sich aber nicht so locker an, wie ich es mir vorgestellt hatte. Allerdings fiel es mir nicht schwer, mich zu motivieren, da ich fest daran glaubte, dass auf dem Rückweg der Wind von hinten kommen und es einfacher werden würde. Da hatte ich mich allerdings getäuscht. Die Kilometer 7 bis 10 liefen wie von selbst. Ich hatte das Gefühl, dass ich endlich drin war. Bis zum Wendepunkt... Als wir bei knapp 11 km umdrehten, um wieder zurück zu laufen, wurde mir bewusst, warum die letzten Kilometer zuvor so einfach waren. Der Wind hatte gedreht und kam nun ziemlich heftig von vorne. Die nächsten drei Kilometer waren ziemlich hart und ich fragte mich, warum ich das eigentlich mache. Ein Blick auf die Uhr beantwortete mir diese Frage jedoch eindeutig. Ich hatte bereits mehr als die Häfte geschafft und lag mit einem 10 km-Split von 43 min noch voll auf Bestzeitkurs. Nach ca 15 km hatte ich endgültig alle schlechten Gedanken vertrieben und fühlte mich wieder richtig gut. Als der nächste Blick auf die Uhr mir sogar eine Endzeit von 1:30 prognostizierte, war mein Ehrgeiz noch mehr entfacht. So schaffte ich es, das Tempo auf den letzten fünf Kilometern nochmal ein bisschen anzuziehen und tatsächlich die 21,1 km in neuer Bestzeit von 1:30:32 zu finishen. Auch, wenn es keine offizielle Zeit ist und ich weder eine Urkunde, noch eine Platzierung dafür bekommen habe, bin ich froh, es durchgezogen zu haben und mir selbst gezeigt zu haben, dass so eine Zeit machbar ist.

Carina lief am Sonntag beim Stay at Home Halbmarathon Hannover in Begleitung ihres Freundes Jan eine glänzende neue Bestzeit in 1:30:32. Damit steigerte sie ihre bisherige Bestzeit um 2:48min. Damit ist Carina aktuell in Schleswig Holstein in ihrer Altersklasse die Nr.1. EIn ausführlicher Bericht folgt noch.

Am 16.05 folgt der 2.Teil der Running Athlete Lübeck Challenge über 5000m.

18.04.2020 Lübeck
Gestern fand unser 1.Testlauf der Running Athlete Lübeck Gruppe ihren Abschluß.Nachdem Carina glänzend in 10km Bestzeit vorgelegt hat, liefen wir zu folgenden Zeiten über 3000m:
Bertan 11:30
Jan 11:50
Christine 12:12
Michael 14:00
DIrk 17:51 (5000m)
Inga 42,5 (200m)

11.04.2020 Lübeck

Carina bestätigte heute ihre sehr gute Form in Vorbereitung auf den virtuellen Hannover-Halbmarathon. In einem 10 km Testlauf lief sie eine famose neue Bestzeit in 41:51 (alte 42:32). Nebenbei lief sie auch noch mit 20:52 eine neue PB über 5 km. Nun geht Carina in die Taperingphase, um am 26.04 eine neue Bestmarke im Halbmarathon aufzustellen. O-Ton Carina, ich bin total happy und glaube auch, dass es noch schneller geht. So nebenbei kletterte Carina auch noch in der Frauenwertung auf Platz 2.

07.03.2020 Sindelfingen DM Cross

Schon bei der Besichtung des Parcours am Freitag war klar, der Kurs würde den Läufern alles abverlangen. Die Rasenrunde am Freibad war komplett aufgeweicht und matschig durch die vielen Regenfälle der letzten Tage.Um 11:00 Startzeit war es wolkig, die Taktik war klar, nur nicht zu schnell angehen und Kraft auf den ersten Runden sparen.Mit Klaus und Jens hatten wir die Minimalchance auf Bronze.Nach der ersten Runde fand ich mich im Mittelfeld wieder. Auf der ersten Zielgeraden, die flach und relativ trocken war,machte ich Druck  und keiner konnte folgen. So überholte ich Läufer um Läufer. Läufer , die ich noch nie geschlagen hatte. So überholte ich im Zielsprint noch einen Läufer, jeder Punkt war wichtig für die Mannschaft. Am Ende finishte ich auf Rang 13, bis Platz 7 waren es gerade 20 Sekunden. Und am Ende der Lohn , sensationell holten wir den Deutschen Vizetitel in den Norden. Das Rennen macht Mut für die anstehende Bahnsaison, wo das Ziel eine Einzelmedaille ist.

01.03.2020 Hamburg

Heute machten sich Anne, Christine und Michael nach Hamburg zum letzten Lauf der Wilhelmsburger Winterlaufserie. Dazu ein Bericht von Christine , die nach nun fast 4 Monaten Ausdauertraining immer besser in Form kommt: Zum finalen Lauf der Winterlaufserie im Inselpark Wilhelmsburg warteten 6° und ein frischer Wind. Mein Ziel waren heute drei Runden und eine Zeit von 37:30. Die erste Runde lief sehr gut und ich war mit einer Rundenzeit von 12:27 ein ganz wenig schneller als geplant. Besonders am Anfang jeder Runde hatten wir immer recht starken Gegenwind. Ich versuchte mich an einer kleinen Gruppe zu orientieren und konzentrierte mich auf den Abdruck und meine Arme. Ich fühlte mich gut und die zweite Runde war mit 12:29 nur minimal langsamer. Jetzt nur nicht nachlassen im Wind. Das Rennen verging wie im Flug. Noch einmall die lange Startgerade hinunter, dann noch ein Asphaltstück und ab nach links auf den Sandweg, vorbei an den Pfützen, noch ein paar Kurven, vorbei an den anderen Läufern, dann der kleine Hügel und schon waren es nur noch 800m. Kilometer 7 und 8 waren ein wenig zu langsam also hieß es Gas geben. Nach der vorletzten Kurve sah ich erst Michael und ein paar Meter weiter Anne, die mir den letzten Schwung mitgaben. Die dritte Runde lief ich in 12:26 und war total glücklich im Ziel nach 37:23. Ich freue mich sehr über den ersten Platz in der Kategorie 10-14 Runden. Die ganze Serie hat mir noch mehr Spaß gemacht als im letzten Jahr - es war ein sehr schöner Auftakt ins Wettkampfjahr 2020.

22.02.2020 Kiel

Am Wochenende machten sich Carina und Jan auf in die Segelhauptstadt Kiel. Beide haben nun ein sehr gutes Wintertraining hinter sich und der Plan war die alten Bestzeiten anzugreifen. Leider gab es am Veranstaltungstag starken Wind und Regen.

Jan: Das Rennen war super, ich habe mich noch nicht getraut unter 4.10 anzulaufen. Am Ende kamen eine 41:53 (PB) raus. Meine alte Bestzeit lag bei 42:54. In Timmendorf möchte ich erneut meine Bestzeit steigern. Ich bin super zufrieden mit dem Team und deinen Trainingsplänen

 
10 km beim famila Kiel Marathon , der Bericht von Carina
War ich froh, dass ich an dem Tag nur für die 10 km gemeldet war... Denn das Wetter meinte es überhaupt nicht gut mit uns... Dass es hier im Norden durchaus etwas windiger sein kann als in meiner Heimat im Münsterland, daran habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt, aber Sturmböen mit bis zu 90 km/h und dazu Dauerregen waren eine ganz schöne Herausforderung. Ich habe den größten Respekt vor allen, die an dem Tag den Halbmarathon oder sogar Marathon gelaufen sind!
Aber nun zu meinem Rennen: Ich fühlte mich am Morgen wirklich gut und hatte trotz widriger Bedingungen Lust zu laufen. Das bisschen Regen wird mir schon nichts ausmachen... Und der Wind... immerhin waren über 800 Läufer für die 10 km-Strecke gemeldet, da wird es ja wohl ein paar Läufer geben, in dessen Windschatten ich mich verstecken kann, dachte ich. Aber die Rechnung ging leider so gar nicht auf. Die ersten Kilometer liefen genau nach Plan. Leichter Rückenwind, die Pace stimmte und ich fand ein kleines Trüppchen, dem ich mich anschließen konnte. Doch noch vor der ersten Wende fielen immer mehr Läufer aus meiner Gruppe zurück, bis ich schließlich nach vier Kilometern ziemlich alleine war. Doch gerade dort begann der Gegenwind langsam immer stärker zu werden. Das war so nicht geplant, dachte ich mir und fasste den Entschluss zu den Läufern vor mir aufschließen. Was mir auch gelang. Doch kaum dort angekommen, musste ich bemerken, dass auch diese mit dem Wind zu kämpfen hatten, was dazu führte, dass ich nicht nur aufholte, sondern schließlich überholte. Obwohl ich durch den Gegenwind einiges an Geschwindigkeit verlor, wiederholte sich dieses Spiel einige Male. So lief ich allein gegen den Wind und überholte etliche Läufer. Natürlich war das definitiv ein besseres Gefühl, als überholt zu werden, aber eigentlich hatte ich mir das doch anders vorgestellt. Der Gegenwind wurde immer stärker und zerrte an meinen Kräften. Immer wieder fragte ich mich, wie es sein kann, dass ich bei so vielen Läufern auf der Strecke ganz alleine gegen den Wind kämpfen muss. Für einen ganz kurzen Augenblick dachte ich darüber nach, mich einfach zurückfallen zu lassen und gemeinsam mit den Läufern hinter mir weiterzulaufen. Aber diesen Gedanken verwarf ich ganz schnell wieder und versuchte stattdessen erneut, den nächsten Läufer vor mir zu erreichen. So kam der nächste Wendepunkt und damit auch der ersehnte Rückenwind langsam immer näher. Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr auf den letzten Kilometer eines Rennens gefreut. Auf diesem konnte ich das Tempo dann auch nochmal etwas anziehen und ein paar der verlorenen Sekunden wieder gut machen. Am Ende reichte es zwar nicht mehr für eine PB, aber immerhin blieb ich erneut unter 43 Minuten, womit ich unter den Bedingungen sehr zufrieden bin. Außerdem erreichte ich eine TopTen Platzierung in einem sehr stark besetzten Feld. Und die Saison fängt ja gerade erst an... ;-)

09.02.2020 Damme

Am Sonntag machten sich Inga und Dirk auf den Weg zu den Niedersächsischen Crossmeisterschaften. Es sollte für Dirk der erste Härtetest gegen starke Konkurrenz sein. Leider gabe der Kurs nicht richtig Aufschluss, da es entweder steil bergauf oder gergab ging. Am Ende erreichte Dirk einen 3 Platz. Die Abstände zu Mathias Wilshusen und Peter Steinke haben sich allerdings zum Vorjahr deutlich verkürzt. Nun gilt es die steigenden Geschwindigkeiten im Training zu dem großen DM 10.000m in Pliezhausen umzusetzen.

02.02.2020 Hamburg

Heute fand der 2.Lauf der Wilhelmsburger Winterlaufserie statt. Hierzu ein Bericht von Christine zu ihrem famosen Rennen.

Hamburg, 6° Grad, nur leichter Wind - das waren gute Bedingungen für den 2. Lauf im Inselpark. Nach dem Startschuss dauerte es diesmal etwas bis ich frei laufen konnte, obwohl ich vorne gestartet war. Die erste Runde lief genau nach Plan (12:42), aber nach der 2. Runde lag ich minimal hinter meinem persönlichen Zeitziel. Ich orientierte mich an einer 3-köpfigen Gruppe, die ein gutes Stück vor mir lief. Da wollte ich dran bleiben bzw. erstmal richtig heranlaufen, was mir nach und nach auch gelang. Ich bin sehr konzentriert gelaufen und überholte irgendwann einen der 3 Läufer, der etwas zurückgefallen war. Dann kam auch schon die 4. und für mich letzte Runde und ich schaffte es, das Tempo wieder etwas zu erhöhen, so dass es meine schnellste Runde wurde (12:39). Es war nicht ganz einfach, weil es zeitweise doch recht voll auf der letzten Runde war und uns auch noch zwei Autos entgegenkamen. Kurz vor dem Ziel konnte ich dann die beiden anderen Läufer einsammeln, die mir eine schöne Orientierung gegeben haben. Es war insgesamt ein toller Lauf, nur die 2. Runde fiel mir etwas schwerer, aber umso glücklicher bin ich mit den letzten Kilometern. In der Serienwertung bin ich z.Zt. 1. in der Kategorie 6-9 Runden, aber nach dem dritten Lauf werde ich in die Kategorie 10-14 Runden kommen. Ich freue mich schon auf das Finale.
Hier mal meine km-Zeiten:
4:20, 4:20, 4:21
4:24, 4:24, 4:21
4:22, 4:22, 4:19
4:22, 4:22, 4:03 (Ich wollte unbedingt die Ananas :-) Das hat nochmal Kräfte freigesetzt.) Das war super gleichmäßiges Rennen von Christine.
Das Training bewirkt genau die gewünschten Anpasungen. Auch für Christine ist das Frühjahrsziel Hannover 10km, wo eine neue Bestzeit stehen soll.

26.01.2020 Hamburg

Am Sonntag startete Dirk beim 3.Süderelbe Crosslauf in den Harburger Bergen über 10,8 km. Insegesamt mussten 3 Runden absolviert werden. Nach ca, 400m ebener Strecke, ging es für ca. 1 km stetig bergan. So liefen wir zu fünft in die 2 Runde. Das nächste 1000m Stück splittete die Gruppe, leider konnte ich dem späteren Sieger beim Bergablaufen nicht folgen. Ein Abstand von 50 Meter blieb bis zum Schluss. Ständiger Rhythmuswechsel und ein ständig wechselnder Muskelreiz waren eine prima Vorbereitung auf den DM Cross und die auf die Bahnsaison. Wo das große Ziel die 10.00m Deutschen Meisterschaften in Pliezhausen sind. Foto beim Bergauflaufen.

Ratzeburg, 26.01.2020

Carina startete am Sonntag beim Ratzeburger Ruderlauf um den Küchensee. Sie hatte in den letzten Wochen fleissig ihre Trainingskilometer abgespult. Ziel ist es in der Aufbauphase , die verschiedenen Schwellen anzuheben. Dazu Carina: Am Anfang haben mir die kalte Luft und der Wind auf dem Deich etwas zu schaffen gemacht (bei 4:12 - kein Wunder).Die letzten Kilometer fühlten sich gut an und ich finishte in 30:00. Ich war immerhin 1:05 Minuten schneller als im Vorjahr. So konnte ich uns den Sieg nach Hause holen. Nebenbei lief Carina einen neuen Streckenrekord. Ziel dieses Frühjahrs ist für Carina der Halbmarathon in Hannover.

Hamburg,12.01.2020

Auch dieses Jahr wählte Christine die Wilhelmsburger Laufserie für ihren Saisoneinstieg. Als erster Lauf standen 3 exakt vermessene Runden an. Bislang hatte Christine ausschliesslich Dauerläufe absolviert. Christine: Es war ein schöner Einstieg, heute im Inselpark.Insgesamt hat es sich auch gut angefühlt.Nach starken 4:20 zu Beginn, wurde der 7+8 km etwas schwerer, aber am Ende konnte ich noch mit einer 4:14 beschleunigen.Es war teilweise ziemlich windig, aber es hat Spaß gemacht, vor allen DIngen das Überholen der Sportler. Diese 4:22/km hätten bis Anfang August noch Bestzeit bedeutet. Weiter so, Christine!

Neustadt, 05.01.2020

In seinem ersten Einsatz für Running Athlete Lübeck wurde Jan glänzender 3er über 5 km beim Reporter Lauf. Mit 20:24 rannte Jan gleich eine neue Bestzeit.Dazu Jan: Das Rennen lief gut los, mit ca.4 er Pace.Dann in einem schmalen ,rutschigen Pfad ca 600m habe ich ca. 20 -30 Sekunden verloren,da ich mehrfach weggerutscht bin. Ich habe etwas rausgenommen, auf dem befestigten Weg hatte ich wieder Grip bekommen und Gas gegeben. Das war ein schöner Start in die Saison. Jan ist ein sehr akribisch arbeitender Läufer. Das wird sicherlich nicht seine letzete Bestzeit bleiben.

Elmshorn, 08.12.2019

Zum Abschluss des Jahres fanden die gemeinsamen Landesmeisterschaften HH/SH im Cross statt. Die Strecke in Elmhorn war ein stätiges Auf und Ab inklusive ein 4 mal zu belaufener Butterberg. Ich hatte bislang nur an der aeroben Ausdauer gearbeitet, so ich das hohe Tempo noch gewohnt war. Ein echter Härtetest. Die ersten 2 Runden lief ich mit Mathias zuammen an der Spitze , in der dritten Runde konnte ich nicht mehr folgen und wurde am Ende Vizelandesmeister, da Jens  insgesamt 4 wurden wir souverän Landesmeister im Team. Nun geht es für 4 Wochen nach Australien, wo ich weiterhin viel an der aeroben Ausdauer arbeiten möchte. Mein großes Ziel für 2020 sind der Gewinn von DM Medaillen.

Ratzeburg, 01.12.2019

Der Ratzeburger Seelauf bildete den schönen Abschlusses unseres ersten Teamjahres. Neben nun 18 Bestzeiten gab es viele schöne Trainings- und Wettkampferlebnisse. Alle bildeten die Grundlage für ein super funktionierendes Team. Motivation und guter Teamspirit, wo jeder den anderen unterstützt.

Ich bin gespannt auf das neue Jahr 2020. Ziele sind klar definiert, jetzt gilt es fleissig die nächsten Monaten an der aeroben Ausdauer zu arbeiten. Karsten schrieb zu Ratzeburg: Es hat heute alles super gepasst. Ich fühlte mich beim Lauf richtig gut. In der AK 5er und 90 er von insgesamt 628 Teilnehmern, das ist total geil.

Carina wurde sensationell 5. der Gesamtwertung und hat überlegen die W30 gewonnen.Dazu Carina: Vielen Dank für die Unterstützung am Rande der Strecke. Die Bergpassage bei km 22-23 war der schwierigste, der Rest war wirklich relativ locker. Insgesamt ein tolles Rennen. Die Km vergingen wie im Flug.Es hat sich alles super angefühlt und einfach nur Spaß gemacht.

Christine insgsamt 4.Platzierte und Siegerin der W 30 ist jetzt erst wieder 2 Wochen in der Vorbereitung auf die 2020 Saison. Es ist der 4 Platz geworden, es war ganz schön anstrengend und sehr hügelig. Allerdings kam ich dieses Jahr deutlich besser die Berge hoch. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Zeit , die deutlich schneller war als letztes Jahr.

Stefan, ebenfalls erst in der 2 Belastungswoche, dazu: Es war ein nettes Training inkl. schneller letzter Kilometer.Vielen Dank den Support an der Strecke.

Neumünster, 23.11.2019

Am Samstag, den 23.11.19 fuhren, Inga, Dirk, Stefan und ich nach Neumünster zum Teamcross, einem Crosslauf im Staffelformat. Ein Team bestand aus 3 Läufern und jeder durfte 6x die 720m lange Runde absolvieren. Dirk und Stefan waren von den Strohballen, die an 2 Stellen auf der Strecke lagen, im Gegensatz zu mir nicht sonderlich überrascht.
Wir wärmten uns gemeinsam auf und um 14.30 ging das Rennen los. Blitzschnell hatte Dirk seine erste Runde hinter sich gebracht und schickte mich auf die Strecke. Meine Schuhe fühlten sich auf der zwar flachen, aber teils matschigen und unebenen Runde sehr wohl und gaben mir ein gutes Laufgefühl. Ich übergab an Stefan und freute mich schon auf die nächsten Runden. Die Pausen waren lang genug, um sich kurz zu erholen. In unseren schönen neuen Laufshirts waren wir gut zu erkennen, so dass auch alle Wechsel perfekt klappten. So rannten wir Runde um Runde und landeten am Ende zufrieden auf dem 7. Platz.
Inga feuerte uns erstklassig an und schaffte es sogar noch, nebenbei das ein oder andere Foto zu schießen.
Uns allen hat die Veranstaltung großen Spaß gemacht und wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Hamburg, 17.11.2019

Beim diesjährigen Quickbo Run lief Carina wieder eine neue großartige Bestzeit über 10km. Am Ende standen 42:32 auf der Uhr, eine Verbesserung ihrer Bestzeit um 1:08 min. In den letzten Monaten hat Carina sehr fleissig trainiert und ihre Lockerheit wieder gefunden. In allen Bereichen super Fortschritte gemacht. Auch die ungewohnten Lauftechnikübungen wollen jetzt gelingen.

Schon mal ein Kurzbericht vorab: Eigentlich wollte ich heute nochmal eine 43xx laufen, um nächstes Jahr die 42 er zeit anzugreifen. Die erste Hälfte heute in 21: 20 und die zweite in 21:12. Ich bin mega happy. 2020 soll jetzt eine weitere Steigerung auf dem Halbmarathon folgen.

Lübeck, 13.10.2019

Im Rahmen des Lübecker Marathons erlief Carina einen hervorragenden 4.Platz im Halbmarathon. Sie verbesserte dabei ihre Bestzeit um phänomenale 2:42 min auf nun 1:33:20. Das viele Training im Schwellenbereich bei 3 mmol hat nun Früchte getragen. Noch bis zur Ziellinie sah Carina frisch aus und der Schritt war dynamisch. Herzlichen Glückwunsch.

Ebenfalls eine neue Bestzeit lief Christine in der Marathonstaffel, dazu ein Bericht von ihr:

Bereits letztes Jahr hatten Karsten Piel und ich uns entschieden uns dieses Jahr beim Lübeck Marathon die Marathondistanz zu teilen und meldeten uns also frühzeitig für das Marathon-Duo an. Die Vorfreude war groß und dann ging es wie so oft ganz schnell und der Wettkampftag war gekommen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Stefan, der unseren Shuttle-Service übernahm.
Fast pünktlich um 10 Uhr wurde der Lauf gestartet (die Duo-Läufer gingen gemeinsam mit den Marathonis auf die Strecke) und mein erster Kilometer war natürlich zu schnell, weil wir die Holstenstraße hinunter liefen. Die von mir etwas gefürchtete Beckergrube lief sich dann sehr leicht hinauf und ich genoss die Stimmung an der Strecke. Ich sah auch viele bekannte Gesichter, darunter zuerst Carina, später Stefan und Karsten. An der langen Travemünder Allee warteten Inga und Dirk und von der Brücke Höhe Israelsdorf feuerten mich meine Eltern mit unserem Hund Pauli an. Wenig später wartete schon der Herrentunnel auf mich, an den ich nicht so gute Erinnerungen hatte, aber dieses Jahr würde es besser laufen, da war ich mir sicher und so war es dann auch. Bei der Halbmarathonwendemarke in Kücknitz war sehr viel los und ich freute mich schon darauf, etwas später in der Travemünder Landstraße eine Freundin und ihre 6-Jährige Tochter Emily zu sehen. Ich klatschte ab und hörte Emily noch so etwas wie "Das war nass" sagen.
Nun wurde es recht einsam und die Strecke aus läuferischer Sicht neu für mich, aber die meisten Helfer feuerten auch etwas an. Das Streckenprofil war zeitweise ziemlich wellig und ich wusste, dass mit der Brücke bei Ovendorf die nächste hügelige Herausforderung warten würde. Oben angekommen entschädigte aber der Panoramablick auf Travemünde, allzu weit war es also nicht mehr. In Travemünde angekommen roch es unangenehm nach Fett und Fisch. Dafür waren aber wieder viele unterstützende Zuschauer an der Strecke und schon bald die Promenade erreicht. Ich sah Karsten, durfte aber erst nochmal auf die Mole laufen, den Leuchtturm umrunden. Meine aktuelle Zeit wusste ich in dem Moment gar nicht, hatte aber im Gefühl, dass es noch im Bestzeitbereich sein müsste. Selbst gestoppte 1:37:49 bestätigten meinen Eindruck und ich schickte erschöpft, aber froh Karsten auf die Strecke.
Wieder gut in Lübeck angekommen, wartete ich Höhe Beckergrube auf Karsten. Die letzten 500m liefen wir gemeinsam durch die volle Breite Straße und feierten dann unseren Zieleinlauf und den 2. Platz der Mixed Staffeln nach 3:12:16.

Hamburg, 22.09.2019

Am 22.09.19 starteten Bjarne, Anne und ich in einer Staffel beim PSD Halbmarathon in Hamburg. Stefan hatte sich leider beim Lübecker Läuferabend verletzt, unterstützte uns aber an der Strecke. Das besondere an diesem Lauf ist die Startzeit um 18 Uhr und der Zieleinlauf bei zunehmender Dämmerung. Es war an diesem Sonntag nochmal richtig warm geworden, was viele Zuschauer an die Strecke lockte. Bjarne lief die ersten 7,6 km und übergab an Anne, die dann 4,3 km rennen durfte. Die letzten 9,2 km lief ich und genoss die tolle Stimmung an der Strecke. Ich glaube, es gab fast keine Stelle, an der nichts los war. Auf der Zielgeraden sah ich Stefan, der Anne und Bjarne ein Zeichen gab, so dass sie sich für unseren gemeinamen Zieleinlauf bereit machen konnten. Es passte perfekt, wir liefen glücklich zusammen ins Ziel und landeten auf dem 3. Platz der mixed Staffeln. Im Team ist Laufen besonders schön.

Lübeck, 15.09.2019

Teamsnews

Seit dem 01.09.2019 trainieren Wiebke Feldmann, Karsten Groth und ich, Anne Ahler mit im Team von Dirk bei Running Athlet. Schon nach den ersten harten Trainingseinheiten haben wir uns hier super wohl und genau richtig gefühlt. Auch hat uns das Team herzlichst aufgenommen und bei schönstem Sommerwetter haben wir nach dem Training bis in die späten Abendstunden bei Getränken und Leckereien zusammengesessen, um uns noch näher kennenzulernen. Die Stimmung ist einfach grandios und jeder ist für jeden da. Danke, dass Ihr uns aufgenommen habt. Wir sind dankbar und glücklich.

Am vergangenen Wochenende stand dann der erste Wettkampf für Karsten und mich an. Beide hatten wir uns als Ziel gesetzt, die 5 km unter 24 min. zu laufen. Nach getrenntem Einlaufen haben wir uns am Start getroffen und gemeinsam sind wir dann gestartet. Den ersten km sind wir wie im Sog gelaufen und haben uns vom Teilnehmerfeld mitziehen lassen. Unsere vorgenommene Zielzeit haben wir dabei deutlich unterboten. Karsten schien das gut wegzustecken. Ich hingegen habe mit einem Blick auf die Uhr Panik bekommen und gleich mein Tempo gedrosselt. Dirk und Inga waren aber gleich zur Stelle und haben mich weiter motiviert. Karsten ist unbeeindruckt weitergelaufen und blieb immer in meinem Sichtfeld, auch wenn er immer kleiner wurde So bin ich dann ganz gut bis km 3 gekommen. An meiner eigentlichen Hausstrecke am Kanal kam dann der befürchtete Einbruch bei km 4. Aber auch hier waren Dirk und Inga wieder für mich da und haben mich dazu gebracht, weiter zu laufen. Im Windkanal der Wahmstraße strahlten und feuerten mich dann Christine und Wiebke an, so dass ich neue Energie fassen konnte. Auf den letzten Kilometer konnte ich mich dann wieder steigern und mit lauten Anfeuerungsrufen von Christine, Stefan, Wiebke, Inga und Dirk bin ich in 23.39 min. ins Ziel gesprintet. Im Ziel wartete Karsten auf mich und hat damit das Teamevent für mich abgerundet.

Nach einer kurzen Auslaufrunde konnte ich dann meine Teamkollegen bei den Anfeuerungsrufen für Carina unterstützen.

Ich bin überglücklich meinen Schweinehund überlistet zu haben und nach langer Zeit mal wieder einen Wettkampf durchgelaufen zu sein. Die Zeit war fast schon nebensächlich. Tatsächlich war ich erstaunt, eine solche Zeit auf der anspruchsvollen, aber super schönen Strecke durch die Altstadt Lübecks gelaufen zu sein. Das verdanke ich nur Euch ……

Dieses Jahr war ich zum dritten Mal beim City-Lauf in Lübeck am Start. Wenn man bedenkt, dass ich noch nicht wirklich lange an Wettkämpfen teilnehme (dieses Jahr ist erst meine dritte Saison), ist er also quasi schon eines meiner Stammrennen und irgendwie immer ein kleines Heimspiel. Auch wenn es keine wirklich schnelle Strecke ist (eigentlich ist sie sogar ziemlich undankbar mit ihren vielen kleinen und ab und zu auch längeren Anstiegen und wechselnden Untergründen), mag ich den Lauf sehr. Ich mag es, durch die Altstadt und am Kanal entlang zu laufen und schätze die heimische Atmosphäre hier. In diesem Jahr war der Lauf aber ein ganz besonderes Highlight für mich. Denn das gesamte Team war da! Einige ebenfalls als Teilnehmer und die Anderen als Unterstützung an der Strecke. Es war einfach großartig! Besonders, weil ich zwischendurch ganz schön zu kämpfen hatte. Die ersten Kilometer liefen super, so dass ich mal wieder nicht merkte, dass ich wie so oft am Anfang viel zu schnell unterwegs war. Bereits ab Kilometer vier merkte ich aber, dass ich das Tempo nicht halten konnte und wurde deutlich langsamer. Auf dem Schotterweg am Kanal hatte ich zeitweise das Gefühl, überhaupt nicht mehr voran zu kommen und jeder Anstieg zerrte an meinen Kräften. Dazu kam ein wirklicher fieser Wind, der die Sache gerade nicht vereinfachte... Umso wertvoller war für mich darum die Unterstützung an der Strecke. Obwohl ich alleine laufen musste, fühlte ich mich nie allein. Immer wieder hörte ich Anfeuerungsrufe und sah vertraute Gesichter. Dadurch wurde der Lauf zu einem ganz besonderen Erlebnis und lässt mich schnell darüber hinweg sehen, dass ich mein ursprünglich anvisiertes Zeitziel leider nicht erreichen konnte. Nichts desto trotz wurde er mit einem AK-Sieg und einem 7. Platz der Frauen gekrönt. Außerdem konnte ich meine Zeit aus den beiden Vorjahren weiter verbessern. Vielen Dank nochmal an alle, die mich dabei an und auf der Strecke unterstützt haben! Es hat mal wieder gezeigt, dass Laufen eben doch keine Einzelsportart ist. Es war ein richtig tolles Teamevent!

Hamburg, 08.09.2019

Für diesen Lauf hat sich Christine Monate im voraus zielgerichtet vorbereitet. Nun sollte der Tag X kommen. Nach einer entsapnnten Zugfahrt mit Inga und mir, gingen wir noch an der Alster spazieren. Die Taktik hatten wir Tage zuvor gesprochen. Wir hatten alle 3 Bock auf den Lauf und wollten
mit voller Power angreifen....
 
Der Alsterlauf gehört seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsläufen. Mein Ziel hatte ich mir klar gesetzt (42:30) und Dirk wollte für mich Tempo machen. Die Anreise war entspannt und auch die Zeit vor dem Start verlief angenehm.
Ich ging schon früher als Dirk in den Startbereich, wo ich auch noch ein paar Bekannte traf und mich kurz unterhielt. Die Zeit verging sehr schnell und plötzlich waren es nicht einmal mehr 5 Minuten bis zum Startschuss. Wo blieb Dirk? Ich sah mich suchend um und sah ihn dann einige Reihen entfernt ebenfalls nach mir Ausschau haltend. Wir fanden uns noch rechtzeitig und waren startbereit. Inga rief uns vom Rand zu und streckte den Daumen nach oben. Es war zu merken, dass es in diesem Jahr nicht wie sonst zwei Startbereiche gab, sondern alle aus der Mönckebergstraße starteten. So dauerte es fast eine halbe Minute bis wir über die Startlinie liefen. Kurz vorher erwischte noch ein Läufer hinter mir versehentlich meinen Schuh, der aber zum Glück an meinem Fuß blieb. Dirk sorgte dafür, dass wir erstmal aus dem Gedränge rauskamen. Offenbar hatten sich viele Läufer zu weit vorne aufgestellt. Ein Blick auf meine Uhr irritierte mich kurz, weil wir noch zu langsam waren, aber ich wusste, dass sich das noch ändern würde.
Bei der ersten Kilometermarke stand zuverlässig Inga, die uns super anfeuerte. Ich lief neben Dirk, obwohl wir das anders geplant hatten, aber es passte zu diesem Zeitpunkt am besten so. Bei km 4 fragte ein Läufer nach der aktuellen Zeit, die Dirk ihm dann nannte. Inga bahnte sich mit dem Fahrrad ihren Weg auf dem Alsterwanderweg und war in ihrem orangeleuchtenden Shirt immer gut zu erkennen und natürlich auch zu hören. Dann war auch schon die Hälfte erreicht und ich merkte, dass ich mich besser fühlte als bei der Nacht der Zehner zu diesem Zeitpunkt. Ich versuchte auf Dirks Rat hin mehr auf die Atmung zu achten und die Schritte bei den leichten Steigungen und Gefällen anzupassen.
Kilometer 6 wurde ein wenig langsamer. Ich nahm gar nicht so viel um mich herum wahr, lief konzentriert, sah Dirk vor mir, hörte Inga rufen. Nun wurde es zunehmend anstrengend. Nur noch drei Kilometer. Wir waren genau im Plan. Jetzt nicht nachlassen. Als wir Kilometer 8 passierten, rief Dirk: Nur noch 2000m, so wie letzte Woche. Es erschien mir noch weit, aber ich blieb dran. Ich wollte es schaffen, unbedingt, auch für Donna (meine kürzlich verstorbene kleine Hündin). Da das Ziel in diesem Jahr in der Mönckebergstraße lag, wartete auf dem letzten Kilometer noch eine schöne Steigung auf uns. Wie schön wäre es, jetzt langsamer zu laufen? Nein, das kam nicht in Frage. Dirk unterstützte mich lautstark und dann war sie erreicht, die letzte Kurve. Nun waren es nur noch knappe 400m bis zum Ziel. Ich sah ganz weit weg die Uhr und den Zielbogen und holte raus, was noch möglich war. Im Ziel hatte ich kurz das Gefühl, nicht richtig Luft zu bekommen. Ich stoppte meine Uhr etwas verspätet, wusste aber, dass ich es geschafft hatte. Beim Abholen meiner Urkunde erfuhr ich meine neue Bestzeit 42:25. Ich war erschöpft und glücklich. Vielen Dank an alle, die mich - sowohl im Vorfeld, als auch am Wettkampftag - so toll unterstützt haben. Das Lächeln im Ziel werde ich noch üben.

Wakenitz, 25.08.2019

Pünktlich um 8:15 stellten sich 50 Staffeln (2er und 4er Team) dem Starter. Die äusseren Bedingungen Sonne, kaum Wind und 18 Grad. Es war sogar noch leichter Nebel auf dem Ratzeburger See. Bei dem großen Gewusel von Begleitbooten und Schwimmern galt es erstmal den Rhythmus zu finden. Nach ca. 150 Metern erblickte ich mein Boot mit Heino und Inha, gut zu sehen mit ihrem orangenen Trikot. Der Teil des Amazonas des Nordens bot eine gute Sicht auf den Grund, so dass ich meine Ideallinie schwimmen konnte. Ich habe einen Luftblasenrhythmus und die Länge des Zuges unter Wasser umgesetzt. So holte ich 3 Schwimmer ein und setzte mich an die Spitze, die km 1+2 gingen schnell vorbei. Ab km 2 erhöhte ich mein Frequenz erheblich, das Ziel die Gruppe 80 Meter vor mir einzuholen. Doch Schwimmen ist nicht Bahnlaufen, so holte die Gruppe erst mit dem Wechsel auf Bernhard ein. Die ehemalige Gruppe 100m zurück. Es war mehr drin gewesen. So tingelten Judith und ich von Wechsel zu  Wechsel. Bernhard übergab nach 4,3 langen KM an Stefan. Seine Ansage 50 -55 Minuten, die er locker in 46:27 unterbot. Glücklich und zufrieden hatte er unsere Staffel an die Spitze des internen 4 Kampfes mit dem Tri Sport gebracht. Leif musste jetzt den längsten Part schwimmen, 4,5 km bei mittelrweile windigen und heissen Bedingungen und starke Konkurrenz im Nacken. Erschöpft und stolz finishte er in 4:45 Stunden, Platz 23 und Platz 1 in der internen Wertung.

Der Event hat Lust auf mehr gemacht. Auf ein Neues, Jungs.

Bremen, 11.08.2019

Stefan startete heute beim Weser Triathlon in der Kurzdistanz.

Hallo Zusammen, der Triathlon lief super, das Wasser war erträglich, der Wind auf der Radstrecke merkwürdig harmlos,so dass ich auf der Laufstrecke richtig durchstarten konnte. Ich glaube, es hat mich fast niemand mehr auf den 5 km überholt.Wie in Liverpool: Flow along the River...Allein auf dem letzten Kilometer muss ich mehr als 20 Leute einkassiert haben, inklusivenoch 5 - 6 Leute bei 2 stufigem Zielsprint 200m und 50m vor Ende. Bin wie immer beim Triathlon ohne Uhr los und war Mega-Happy über die Laufzeit von 23:01! Gesamtzeit 1:17:02, Gesamt 63 von 400 Triathleten und 58. bei den Männern und AK 4. Ich habe fertig.

Hamburg, 09.08.2019 Nacht der Zehner

Die 3 Nacht der Zehner war dieses Jahr auch gleichzeitig Landesmeisterschaft über 10.000m. Am Start herrschte leichter Regen und es war Windstill, perfekte Bedingungen an diesem Abend. 20 Läufer gingen an den Start, mit dabei sehr starke Frauen. Mein Plan 3:38/ km durchzulaufen.
Ich lief von Beginn an in einer ca. 10 köpfigen Läufergruppe, mit Tabea Themann, Katharina Stark (letzte Woche noch 5.000m bei den Finals in 17:02). Die 3.000m passierten wir in 10:54, im Soll aber irgendwie mit schweren Beinen. Cool bleiben, machte ein paar Plätze im Pulk gut. Die 5.000m lief ich in 18:10 durch, die Gruppe wurde kleiner und irgendwie gingen die Beine auf. Die beiden Damen verschärften und wir waren nur noch zu 5. Nach 8.000m 28:59, OK dass könnte in Richtung Jahresbestzeit gehen (36:15,73). Dranbleiben, jetzt nur noch mit Katharina Stark und einem Läufer aus Kindelsberg. KM 9 in 32.34 es wurde richtig schnell, die mentale Power stimmte. 500m vor Schluss griff ich an, letzte Runde 34:42, jetzt eine 77er Schlussrunde und du schaffst die Traumzeit, alles was geht. Ich überholte Katharina 200 vor Schluss, Treten, Treten, Treten und 35:54.81 - Hurra. Landesmeistertitel 25 und überglücklich.
Mein grosser Dank gilt Inga, die mich Runde für Runde inspiriert hat.
Christine beim Zieleinlauf zur neuen Bestzeit:
Schon in den letzten beiden Jahren habe ich die Nacht der Zehner mitverfolgt und allmählich Gefallen an dem Gedanken gefunden, dort auch einmal zu starten. In diesem Jahr war es soweit und ich meldete mich für den sub 44 Min Lauf an, dem 2. Lauf von 5 Zeitläufen. Ich sah mir das Startprozedere des ersten Laufs genau an und hatte dann beim Aufwärmen im Stadtpark ein gutes Gefühl. Mein Start sollte um 18:45 sein. Zwar war ich vor einigen Jahren schon einmal im Rahmen einer Bahnlaufserie 10.000m auf der Bahn gelaufen, aber die Nacht der Zehner ist noch einmal etwas anderes, sowohl was die Stimmung als auch was die Orga betrifft. Die Läufer wurden entsprechend ihrer Meldezeiten an die zwei Startlinien "sortiert" und dann sollte es eigentlich losgehen, aber es gab technische Probleme, die die Startfreigabe verzögerten. Gleichzeitig fing es stärker an zu regnen. Wir wurden alle etwas ungeduldig und dann erfolgte endlich (fast 10 Min später) der Start.
Ich versuchte mein geplantes Tempo zu finden, was mir auch ganz gut gelang und so lief ich die ersten 4.000m im Schnitt von 4:12, etwas schneller als geplant, aber es fühlte sich leicht an. Auf der Gegenseite empfing mich Runde um Runde Inga, die bärenstark anfeuerte. Dirk unterstützte mich auch sehr gut, obwohl er seinen eigenen Lauf noch vor sich hatte. Nach der Hälfte merkte ich, wie es allmählich anstrengender wurde. Ich hatte die meiste Zeit des Rennens eine Gruppe, mal konnte ich mich ranhängen, mal lief ich vorne. Inga ermutigte die anderen Läufer, uns mit der Führung abzuwechseln. Ich weiss gar nicht genau, wann ich wo in der Gruppe lief, ich  war  wohl ein bisschen im Tunnel. Der Regen tat gut, wurde aber irgendwann weniger und mein Tempo allmählich niedriger. Alle 100m sah ich die aktuelle Laufzeit auf den aufgestellten Uhren. Irgendwann fing dann mein Rundenzähler an, mir jede Runde die noch zu laufenden Runden zuzurufen. Die Gruppe war aufgelöst, ich hatte noch einen Läufer vor mir, an dem ich versuchte dranzubleiben. Angesteckt von Inga stiegen auch andere Zuschauer in die Anfeuerung mit ein. Es war sehr anstrengend und irgendwo nach 7.000m zog es sich doch etwas hin. Ich kann mich gar nicht genau erinnern, lief weiter und weiter und irgendwann waren es nur noch 800m, 600m und dann endlich hörte ich die Glocke, die letzte Runde... Ich gab nochmal alles und lief meine schnellste Runde. Es reichte für eine neue Bestzeit in 42:45. Ich war im Ziel ganz schön platt und dachte kurz, dass ich so schnell eher nicht wieder auf der Bahn laufen werde. Aber ich kann mir mittlerweile vorstellen, nochmal dort zu starten, denn so anstrengend es auch war, soviel Spaß hat es auch gemacht. Schön war auch, dass die anderen Läufer des Laufs im Ziel applaudierten, es war in gewisser Weise eine Familie.
 
Neustadt, 04.08.2019
 
Carina wurde hervorragende 4. beim Neustädter Halbmarathon und gleichzeitig schnellste Lübeckerin.
Nach einem Unfall mit Hund, ist sie wieder seit 4 Wochen im Training. Die Formkurve zeigt schon deutlich nach oben. Ziel bei Carina ist der Lübecker
Berlin, 03.08.2019
 
Berliner City Night:
 
Christine schrieb zu ihrer neuen Bestzeit:
Nachdem wir den sensationellen Rekord von Konstanze Klosterhalfen live im Stadion miterlebt hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem eigenen Laufhighlight, der 28. adidas Runners City Night. Für mich sollte es der erste Lauf in Berlin werden und ich hatte mir eine neue Bestzeit von 20:25 vorgenommen. Nach dem Aufwärmen war der Startbereich schon gut gefüllt, aber ich schaffte es, ungefähr bis in die dritte Reihe nach vorne zu kommen. Später kamen dann auch endlich Stefan, Julius und Dirk in den Startblock und pünktlich um 19:50 erfolgte der Start. Ich sah Dirk und Julius noch an mir vorbeilaufen, hörte dann Inga, die uns anfeuerte und genoss die wunderbare Stimmung an der Strecke. Als ich die Wasserstelle sah, überlegte ich ganz kurz, mir Wasser über den Kopf zu kippen, weil mir doch recht warm war, wollte dann aber keine Zeit verschwenden und lief den schnellen Ku'damm immer weiter entlang. Ich hatte ein gutes Gefühl und das Tempo passte.
Nach 2,5km war der Wendepunkt erreicht und ich war etwas überrascht, als ein Zuschauer rief: "Christine, da geht noch was". Für den Bruchteil einer Sekunde fragte ich mich, ob es es jemand war, der mich kannte, aber es lag natürlich daran, dass die Namen auf den (ziemlich großen) Startnummern standen. Nun ging es auf der Gegenseite zurück. Ein gutes Stück vor mir sah ich Julius. Auf der anderen Seite die große Läufermenge, die den Wendepunkt noch vor sich hatte. Es war anstrengend und der 4. km war mein langsamster. Nun hieß es dranbleiben, die Bestzeit war so nah. Dann sah ich Inga, die natürlich kräftig anfeuerte. In der Ferne tauchte plötzlich schon der Zielbogen auf und ich hatte kurz Sorge, dass die Strecke zu kurz sein könnte. Es gelang mir, wieder zu beschleunigen, so dass der letzte Kilometer mein schnellster wurde und dann erreichte ich das Ziel in 20:14 und konnte es erst selbst nicht glauben. Dirk freute sich schon im Ziel und gemeinsam mit Julius genossen wir Stefans Zieleinlauf, auch in neuer Bestzeit. Es
Ein kleiner Bericht von Dirk:
Noch euphorisch vom glanzvollen 5.000m Rekord von Konstanze Klosterhalfen in 14:26, fuhren wir zum Kudamm. Gemeinsam wollten wir die Hauptstadt erobern.23 Grad, kein Wind und topschnelle Strecke auf dem Kudamm.
Nachdem Stefan, beim Abschlusstraining die letzten 200er in 32 gelaufen ist, war der Plan klar. Konstant laufen und auf den Schlußspurt vertrauen.
Die alte Bestzeit von 22:25 sollte fallen. Nach exakt 11:00 wurde die Hälfte passiert. Angetrieben von den vielen Fans und toller Abendstimmung konnte Stefan dranbleiben. UND dann kam das Kämpferherz - im Endspurt alles rausgehauen. Im Ziel die Belohnung absolute Bestzeit in 21:55!!!
Herzlichen Glückwunsch.
KM 1 +2 lief ich defensiv an. Ich lief Seite an Seite mit einer jungen Athletin aus Aschersleben, das Tempo passt und wir hatten den gleichen Schritt. Km 4 passierte ich in 14:15 und konnte am Ende noch forcieren und finishte in 17:41. Ein gelunger Test für die Nacht der Zehner.
 
Heiligenhafen, 26.07.2019
Christine lief beim diesjierigen Mitternachtslauf und schreib folgenden Bericht:
Nun war es wieder soweit, der letzte Freitag im Juli war gekommen oder anders gesagt, es war Zeit für den Mitternachtslauf in Heiligenhafen. Ich freute mich besonders auf diesen Lauf, da er zu meinen Lieblingslaufveranstaltungen gehört. Die Bedingungen waren besser als gedacht, weil es nicht mehr so heiss wie am Tag war, allerdings wehte teilweise ein kräftiger Wind und die Luftfeuchtigkeit war recht hoch. Allmählich wurde es dunkel und pünktlich um 23 Uhr erfolgte der Startschuss. Die ersten 3 km sind recht hügelig, fühlten sich in diesem Jahr aber deutlich leichter an als in den Vorjahren. Ich genoss die besondere Atmosphäre der Sommernacht sowie die Stimmung an der Strecke und konnte mein Tempo so halten wie ich es mir vorgestellt hatte.
Nach 7,5 km Kilometern begann dann allerdings der Kampf gegen den Wind, der sich wie eine Wand aufbaute. In der Ferne war zu erkennen, wie lange der Gegenwind noch mein Begleiter sein sollte. Dann war es geschafft und es wartete noch ein letzter Hügel, als ich von einer Zuschauerin erfuhr, dass ich 5. war. Ich überholte die mittlerweile direkt vor mir liegende Läuferin, aber sie hatte offenbar etwas dagegen, wählte dann die engere Kurve und den besseren Bodenbelag und lief wieder an mir vorbei. Ich kam leider nicht mehr heran, freute mich dennoch sehr über meine bisher schnellste Mitternachtslaufzeit in 43:42 und Platz 5. Auf ein neues in 2020.  

Essen,08.06.2019

Deutsche Meisterschaften über 10.000m , klares Ziel die Jahresbestzeit von 36:36,89
aus Neuss zu verbessern.
Nach einer chaotischen Anreise mit 2 Zugwechseln, waren am Start 18 Grad und be-
deckter Himmel und Wind mit bis zu 35 km/h.
Marschroute war klar erste Runde in 86 und den ersten km in 3:36 anlaufen, was auch
punktgenau klappte. Bis km 3 in 10:54 konnte ich im Feld laufen, danach wurde es zu
langsam. 7 km alleine im Wind, also durchziehen, jede Runde angetrieben von Inga.
Über km 5 in 18:14 merkte ich ,dass der Abdruck weiterhin kraftvollwar und ich 88 Runden
halten konnte. Bei 9 ging ich in 32:48 durch und konnte den letzten KM nochmal steigern
und finishte in 36:15,73. Glücklich, kaputt und 101% gegeben.
Anschliessend genossen wir Alina Reh im Alleingang und Richard RInger live laufen zu sehen.

Ratekau, 02.06.19

Der erste heisse Tag mit Temperaturen über 30 Grad und eine hügelige Strecke waren
Andreas, Karsten und Stefan liefen auf in der Mannschaftswertung auf das Treppchen.
Andreas wurde in der Einzelwertung sogar overall 2. - Klasse gekämpft, Jungs!
 
Christine und Carina starteten dann im Hauptlauf über 10km. Die gesamte läuferische
Frauenelite war am Start. Am Ende kamen Gesamt 6 und 7 heraus. Ihr seid in der
Elite angekommen. Herzlichen Glückwunsch für euer großes Kämpferherz.
 
Dazu ein Bericht von Carina:

So, jetzt ist „Rund um Ratekau“ auch schon wieder vorbei... Ich hatte mich schon lange auf dieses Rennen gefreut, denn der Plan war klar: Es sollte eine neue PB fallen! Da die vorletzte Woche aber läuferisch eher suboptimal verlaufen war, war meine Motivation eine Woche vor dem Rennen eigentlich gleich Null. Das Ablaufen der Strecke konnte daran auch nicht wirklich etwas ändern. Ganz im Gegenteil... Das sah überhaupt nicht nach einer Bestzeitstrecke aus. Als dann einige Tage vor dem Rennen auch noch die Wettervorhersage Temperaturen von bis zu 30 °C voraussagte, hatte ich meine Hoffnung auf eine neue PB eigentlich schon endgültig aufgegeben. Aber ganz so einfach wollte ich mich dann doch nicht geschlagen geben. Und außerdem sollte das ganze Training nicht umsonst gewesen sein. Darum habe ich mich in der letzten Woche, getreu dem Motto „Rennen werden auf der Couch gewonnen“, ganz bewusst zur Regeneration gezwungen, um meine alten Kräfte wieder zu erlangen. Und ich sollte dafür belohnt werden...

Am Tag des Rennens war meine Motivation zurück und auch wenn ich immer noch nicht an eine Bestzeit glaubte, hatte ich einfach Lust zu laufen. Und so verging der erste Kilometer wie im Flug. Er war zwar eigentlich mal wieder viel zu schnell, fühlte sich aber erstaunlich gut an. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit Christine gemeinsam lief, die ich bereits einige Hundert Meter nach dem Start getroffen hatte, obwohl ich eigentlich bewusst nicht mit ihr gemeinsam gestartet war, da ich wusste, dass sie das Rennen deutlich schneller angehen wird als ich und ich mich nicht von ihr mitreißen lassen wollte. Hat ja schon mal gut geklappt... ^^ Nach einem schönen gemeinsamen Kilometer drosselte ich mein Tempo kurz darauf aber etwas und versuchte meinen eigenen etwas langsameren Rhythmus zu finden, was mir auch recht gut gelang. Dass Christine dabei immer noch in Reichweite blieb, gab mit ein gutes Gefühl. Wie ich dann im Nachhinein feststellte (während des Rennens habe ich erstaunlich selten auf die Uhr geschaut...), waren auch die nächsten drei Kilometer noch deutlich schneller als geplant. Bei etwa der Hälfte der Distanz dachte ich dann kurzzeitig, das war wohl doch etwas zu schnell, denn ich musste mich ganz schön quälen um den Kontakt zur Gruppe vor mir zu halten. So langsam machte mir die Hitze dann auch doch ganz schön zu schaffen. Beinahe hätte ich aufgegeben und sie ziehen lassen, hatte aber Angst, dann „alleine“ weiter laufen zu müssen. Außerdem war da dann immer wieder Dirk, entweder direkt hinter mir oder kurz vor mir, der mich immer wieder anspornte, so dass mir quasi gar keine andere Wahl blieb als weiter zu kämpfen. Kurze Zeit später war ich dann auch wieder froh, nicht aufgegeben zu haben. Zwar blieb das Tempo zunächst etwas langsamer, es fühlte sich aber wieder deutlich besser an. Zu der Zeit hatte ich keine Ahnung, ob eine PB in Reichweite war, mein Kopf war aber plötzlich wieder auf PB-Kurs und meine Beine versuchten irgendwie mitzuhalten. So schaffte ich es tatsächlich das Tempo auf den letzten zwei Kilometern nochmal etwas anzuziehen und der lange Westring kam mir auch gar nicht mehr soo lang vor. Zumindest bis kurz vor Ende... da war dann doch wieder die Luft raus. Aber als wenn sie Gedanken lesen könnte (naja, wahrscheinlich sah ich so fertig aus, dass man dazu wohl keine Gedanken lesen können muss...), war Inga bei mir und rief mir immer wieder zu, „Es ist nicht mehr weit. Das geht noch!“, was mir unheimlich geholfen hat. Für einen kurzen Moment war ich wieder kurz davor zu sagen, nein, es geht nicht mehr. Heute habe ich diese Gedanken aber nicht siegen lassen und dann ging es tatsächlich wieder. Leider war die Stimmung im Stadion insgesamt nicht so überwältigend, so dass sich die letzten Meter auf der Bahn nochmal ganz schön gezogen haben. Als ich dann kurz vor dem Ziel aber endlich die Uhr erkennen konnte und sah, dass es tatsächlich doch Bestzeit wird, waren alle Qualen schon wieder vergessen. So richtig glauben kann ich es aber irgendwie immer noch nicht, dass es mir gelungen ist, unter den Bedingungen so eine Zeit zu laufen. Und natürlich freut es mich zusätzlich, dass ich in einem so stark besetzten Feld so weit vorne mitlaufen konnte und sogar eine AK-Platzierung erlangen konnte.

Hamburg, 24.05.19

Dirk unterzog sich einem letzten Formtest vor den Deutschen Meisterschaften 10.000m Bahn.
Beim Bahn Meeting von Hamburg Running über 5000 gab es 3 Zeitläufe. Windbedingungen
waren stark böig, so dass ich mich die ersten 3km im Feld versteckte und mit 10:32 durchlief,
alleine im Wind absolvierte ich meinen langsamsten Kilometer. Bei 4000m zeigte die Uhr 14:07,
Inga und Rolf aus Nordheide trieben mich die letzten 1000m an, so dass ich den letzten Km in
3:24 und am Ende mit 17:31,64 über die Ziellinie lief. Glücklich, weil ich beim Einlaufen noch
Rückenschmerzen weggeblendet habe und eine Zeitverschiebung auch mental gut gearbeitet.
Nun können die Deutschen kommen, wo eine Zeitverbesserung das Ziel ist.

Grömitz, 19.05.19

Christine wurde beim Sun Run glänzende 2. Frau und verbesserte ihre 5 km Bestzeit um 40.Sekunden.
Nachfolgend ein kurzer Stimmungsbereicht von Christine.
 
Beim diesjährigen Sun-Run in Grömitz hatte ich für den 5 km Lauf gemeldet und mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Vom Start an hatte ich ein sehr gutes Gefühl und lief etwas schneller los als erwartet. Glücklicherweise hatten wir auf dem Deich leichten Rückenwind, so dass sich dieser Abschnitt auch sehr angenehm lief. Die lange Zielgerade wurde dann hart, aber ich hatte wunderbare Unterstützung durch Inga, Dirk und meine Möllner Lauffreunde und habe in 19:41 den 2. Platz erreicht. Da es eine leichte Streckenänderung gab, fehlten im Ziel leider 200m an den 5 km, was die riesige Freude über meine Zeit aber nicht mindern konnte.

Neuss, 04.05.2019 NRW Meisterschaften 10.000m Bahn

Im Rahmen der NRW Meisterschaften lief Dirk Peters erfolgreich zur Qualifikation der Deutschen Meisterschaften.
Bei Wind und wechselnder Bewölkung rannte DIrk 25 Runden alleine gegen die Uhr und lief in starken 36:36,89 über die
Ziellinie. Jetzt gilt der Fokus auf die nächsten 4 Trainingswochen und die Hoffnung in Essen am 08.06.2019 ein
kompakteres Feld zu haben. Das Ziel ist die Zeit nochmals zu steigern.

Hamburg, 28.04.2019

Christine schrieb zu ihrer tollen neuen Bestzeit über den Halbmarathon im Rahmen des Hamburg Marathons
in 1:38:07 folgende Zeilen:

"Das Wetter wollte die Läufer und Zuschauer zwar etwas ärgern, aber ich gewöhnte mich schnell an die frischen 8° C und den Regen. Vom Start an hatte ich ein gutes Gefühl und es gelang mir bald, mein geplantes Tempo zu finden. Ich genoss die schöne Strecke und fühlte mich wahrscheinlich so gut wie noch in keinem Halbmarathon zuvor. Wunderbare Unterstützung hatte ich an der Strecke durch Inga, Dirk und Stefan, die mir durch ihre Anfeuerung zusätzliche Kraft gegeben haben. Etwa bei der Hälfte des Rennens hatte ich ganz kurz das Gefühl, etwas aus dem Rhythmus gekommen zu sein, aber das legte sich dann sehr schnell wieder. Auf den letzten 6 km wurde es schwerer, aber ich konnte mein Tempo halten und war irgendwie schon im Tunnel. Der letzte km war dann die besondere Herausforderung, da es leicht, aber stetig bergan ging. Rechts neben mir gaben Inga und Dirk von ihren Fahrrädern aus alles und nach einer kleinen Ewigkeit durfte ich endlich auf die Zielgerade einbiegen. Im Ziel brauchte ich dann erstmal eine Weile bis ich realisierte, dass ich meine bisherige Bestzeit um 4:50 Min verbessert hatte. Ich freue mich riesig und werde mich an dieses wunderschöne Lauferlebnis immer gerne erinnern."

24.03.2019 Timmendorf Ostsee Run

Christine Brandt lief eine tolle neue Bestzeit in 43:27 und wurde
Gesamt 10. und stand in der AK 30 als 3. auf dem Podium.
 
Carina Nienhaus wurde sogar Gesamt 6. und lief ebenfalls eine neue
Bestzeit über den Halbmarathon in 1:36:02
 
Stefan lief über 5 km 1 Sekunde an seiner Bestzeit vorbei.
22:26 bedeuteten am Ende Platz 2 in der M50

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